Archiv der Kategorie 'Infoveranstaltung'

Veganer Soli-Brunch für das DemoZ in Ludwigsburg

Seit über 36 Jahren gibt es das Demokratische Zentrum, genannt DemoZ, in Ludwigsburg schon. Es bietet vielen politisch und kulturell aktiven Gruppen Räumlichkeiten für die unterschiedlichsten Veranstaltungen: Von Antifa und Frauendisko über Anti-AKW, Ausstellungen und Anti-Ra bis zu Anarchismus und Konzerten findet hier alles statt, was sonst in der Stadt nicht stattfinden würde. Der „Kaktus im Blühenden Barock“ ist eine Institution der außerparlamentarischen Linken, der Stachel im schwäbischen Speck.

2010 hat das DemoZ von der Gemeinde schikanöse und sehr teure Auflagen auferlegt bekommen, die u.a. die Besucher*innenzahl auf 40 Menschen pro Veranstaltung beschränken. U.a. muss in Eigenleistung ein zweiter Fluchtweg gebaut werden. Allein dieser kostet mehrere Tausend Euro. Ein großer Teil des Geldes ist schon durch Spenden und Soli-Aktionen zusammengekommen. Allein, es reicht noch lange nicht (Wer sich detailiert informieren will: http://www.demoz-lb.de/demoz-intro/baustellen-logbuch).

Darum wollen wir das DemoZ mit diesem Brunch finanziell unterstützen: Alle Überschüsse fließen direkt in die Baumaßnahmen.
Wer schon jetzt direkt spenden will, kann das auf unten stehende Bankverbingdung tun:

DemoZ
Kreissparkasse Ludwigsburg
IBAN: DE 67 6045 0050 0000 0150 40
SWIFT-BICSOLADES1LBG
(Spenden an das DemoZ sind steuerlich absetzbar)

Am Sonntag, den 02.10.2016, geht’s wie immer um 10 Uhr 30 mit dem Aufbau und Herrichten im Linken Zentrum R12 los. Der Brunch beginnt um 11 Uhr und endet gegen 14 Uhr.

Wir freuen uns auf euch und eure veganen Mitbringsel, eure Alarmies

Veganer Brunch am 1. Mai? Nicht nur…

Dieses Jahr fällt der 1. Mai auf den ersten Sonntag im Monat und somit mit unserem veganen Brunch zusammen. Wir bringen uns daher mit dem Brunch und anderem in die Organisation des 1. Mai ein und rufen mit der Anarchistischen Initiative Ortenau zur Begehung dieses geschichtsreichen Tages aufl. Lest hier unseren gemeinsamen Aufruf:

Am 1.Mai: Rein in den antikapitalistischen Block! Gegen die Arbeit und ihre Verherrlichung durch die Herrschenden und die sozialpartnerschaftlichen Gewerkschaften!

Der 1. Mai steht auch in Offenburg vor der Tür und mit ihm das alljährliche Ritual: Gottesdienst, Demo vom Fischmarkt zur Reithalle zum DGB-Fest, zu dem Vertreter*innen des Linken Zentrums R12 einen Redebeitrag beisteuern wollten. Mit der klaren Ansage der lokalen DGB-Größen und deren Genoss*innen, dass es auf “ihrem” 1. Mai-Fest keine politischen Reden zu geben habe, sehen wir nun allerdings keine gemeinsame Basis mehr mit ihnen. Darum haben wir uns dazu entschlossen, zwar bei der Demo im antikapitalistischen Block mitzulaufen, dann aber unser eigenes, kleines Fest im Linken Zentrum R12 zu feiern.

“Gegen die Arbeit? wusst ich’s doch, dass ihr Linken alle faule Schweine seid!”
Ja, wir sind gegen die Arbeit im Kapitalismus, da sie immer Lohnarbeit bedeutet. Wir sehen nichts erstrebenswertes oder wertvolles darin, uns 45 Jahre lang, jeden Tag acht Stunden oder mehr für Aktionär*innen, Konzerne und deren Profite totzuschuften. Und ja, wir lieben es, einfach nur faul rumzuhängen und nichts zu tun, unsere Zeit mit Dingen zu füllen, die uns wichtig sind und Zeit für unsere politische “Arbeit” zu haben.

“Und gegen die Gewerkschaften? Warum denn das? Die kämpfen doch für euch!”
Wir halten nichts von Gewerkschaften, die schon lange Teil des Systems und somit des Problems geworden sind. Wie wir schon in unserem Aufruf zum 1. Mai 2014 geschrieben haben, ist der Kampf der Gewerkschaften ein verlorener: “Es ist ein ständiges Hin und Her, ein Auf und Ab innerhalb der Regeln des Kapitalismus. Und darum können sozialpartnerschaftliche Gewerkschaften niemals gewinnen (….) Gewerkschaften, die keinen revolutionären Anspruch haben, müssen im Kapitalismus zu Partner*innen des Kapitals oder zu dessen Spielball werden. Beides ist der Fall.”
Als Lokalkolorit kommt noch hinzu, dass wir die Geschichtsvergessenheit einiger örtlichen DGB-Menschen ablehnen: Wer auf einem 1. Mai-Fest politische Reden und Inhalte fernhalten will, sollte sich die Entstehungsgeschichte dieses wichtigen Gedenktages der internationalen Arbeiter*innenbewegung anschauen. Der 1. Mai ist ein zutiefst politischer Tag und seine Begehung bedeutet, egal was der DGB sagt, sich des widerständischen, aufsässigen und antikapitalistischen Handelns der Menschen in Chicago vor 130 Jahren zu erinnern. Er bedeutet, sich vor Augen zu halten, dass staatliche Repression im Zweifelsfall für uns tödlich ist. Er bedeutet, anzuerkennen, dass nur die Unterdrückten selbst sich befreien können und nicht gewählte Vertreter*innen, ob sie in den Parlamenten oder in den Chefetagen der sozialpartnerschaftlichen Gewerkschaften sitzen.

Darum laden wir euch alle ein, am 1. Mai im antikapitalistischen Block der DGB-Demo mitzulaufen, am gemeinsamen Spaziergang von der Reithalle zum Linken Zentrum R12 teilzunehmen und mit uns im Anschluss dort den 1. Mai zu feiern und abends im Jugendzentrum Kessel das Tanzbein zu schwingen.

Programm

10 Uhr Rein in den antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo (Startpunkt am Fischmarkt, Endpunkt Reithalle)
11 Uhr 30 Gemeinsamer Spaziergang von der Reithalle zum Linken Zentrum R12
12 Uhr Veganer Brunch im Linken Zentrum R12 mit Sektempfang, Sozialrevolutionärem Quiz (Unglaubliche Preise zu gewinnen!) und Infotischen.
18 Uhr Punkrockkonzert im Jugendzentrum Kessel. Es spielen Dementia, Fatal Brutal und section 09. Dazu gibts einen Infotisch der Anarchistischen Initiative Ortenau und vegane Vokü.

1. Mai – Straße frei!
Gegen die Arbeit!
Für die herrschaftsfreie Gesellschaft!
Für die Anarchie!

Anarchistische Initiative Ortenau und Alarm Offenburg (April 2016)

Freiheit für Mumia Abu-Jamal – JETZT

Seit 34 Jahren sitzt Mumia Abu-Jamal im Gefängnis – fast 29 davon im Todestrakt. 34 Jahre in Haft fordern nun ihren Tribut – Mumia ist lebensgefährlich erkrankt. „Die Stimme der Unterdrückten“ braucht einmal mehr unsere praktische Solidarität. Angela Davis ruft seit Mai 2015 auf zur Kampagne: „Überflutet den Gouverneur Pennsylvanias Tom Wolf mit Freiheits-Postkarten für Mumia. Er hat die Macht, Mumia die Freiheit zu gewähren – und genau das fordern wir von ihm!“

Nach 34 Jahren Haft ist jetzt die zentrale Forderung der Mumia-Solidaritätsbewegung: Bring Mumia Home! Now!

DIA-Vortrag mit Annette Schiffmann – Heidelberg – Mit-Initiatorin der Kampagne

Die Veranstaltung findet im Linken Zentrum R12 statt.

Donnerstag, 17. Dezember 2015 um 19:30 Uhr
19:00 Uhr: Veganes Essen

www.bring-mumia-home.de

Noize, booze and revolution: Geschlechterverhältnisse in der DIY-Punkszene

Vortrag von und mit Hans Berner am 08. April um 19.30 Uhr im Alarm-Raum, ab 19 Uhr vegane Vokü/Küfa/Dfa

Die Do-It-Yourself-Punkszene ist stilistisch von Metal, Punk und Hardcore geprägt, positioniert sich fernab ökonomischer Verwertung und massentauglicher Ästhetik und ist untrennbar mit der linken Szene in Deutschland verbunden. Inhaltlich dominiert die Kritik an Macht- und Herrschaftsverhältnissen. Dies schließt die Vermittlung feministischer Positionen ein. Zugleich wird der szenische Aktivismus stark von Männern und Männlichkeit(en) dominiert. Ein Paradox?

Auf Grundlage einer ethnografischen Feldforschung und sozialwissenschaftlicher Beiträge wird beleuchtet, wie Geschlecht performativ hergestellt und männliche Dominanz in einer für Egalität und Freiräume kämpfenden Szene stabilisiert wird. Forderungen nach Egalität besitzen, so die Argumentation, lediglich symbolische Wirkung und können sogar zur Legitimation bestehender Ungleichheiten genutzt werden. Die Benachteiligung von Frauen und die Verdrängung von Weiblichkeit an die Peripherien scheint der Szene tief eingeschrieben.

Punkfest 2015 im Kessel Offenburg

Auch dieses Jahr findet das Punkfest im Kessel Offenburg statt.

An Bands spielen am Samstag, den 10.01.2015 ab 21 Uhr auf: Hysterese, High, Diskose, Honeymoon und Kraut Rot. Evtl. ist im Anschluss noch eine Überraschungsband am Start.

Alarm e.V. sorgt für die kulinarischen Genüsse in Form von veganen Wraps und die Bands bekochen wir auch. Zudem bauen wir (und vielleicht noch andere) einen Infotisch auf, wo ihr euch mit Lesestoff, Stickern u.a. eindecken könnt.

Punkfest!!!

Filmvorführung: In Transition 2.0

Das ist die letzte Veranstaltung der Reihe „Gegen den Strom“ der Anarchistischen Initiative Ortenau:

In Transition 2.0

Der Film zeigt einen inspirierenden Einblick in die Transition Bewegung und eine Ansammlung von Geschichten über gewöhlichen Menschen, die überall auf der Welt außergewöhliche Dinge schaffen. Es werden Gemeinden vorgestellt, die Ihr eigenes Geld drucken, Nahrung anpflanzen, eine eigene Wirtschaft und Kraftwerke aufbauen. Diese Idee verbreitet sich wie ein Virus, es ist ein soziales Experiment, das auf eine Ungewisse Zukunft mit Lösungen und Optimismus antwortet.
In einer Welt, überschwemmt mit Schwermut, ist es eine Geschichte der Hoffnung, mit dem Einfallsreichtum und der Kraft von gedeienden Pflanzen an unerwarteten Plätzen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Vortrags- und Filmreihe „Gegen den Strom – selbstbestimmtes Leben Jenseits von Profit und Ausbeutung“ statt.

Donnerstag, 27.11.2014, 19 Uhr 30
Alarmraum, Lise-Meitner-Straße 10, Offenburg
Der Eintritt ist frei.

Anarchistische Initiative Ortenau

Vortrag und Diskussion: Freie Software

Die Vortragsreihe der Anarchistischen Initiative Ortenau nähert sich mit ihrem siebten Teil dem Ende:

Vortrag und Diskussion: Freie Software

Freie Software ist Software, die die Freiheit und Gemeinschaft der Nutzer respektiert.

Ganz allgemein bedeutet das, dass Nutzer die Freiheit haben Software auszuführen, zu kopieren, zu verbreiten, zu untersuchen, zu ändern und zu verbessern. Freie Software ist daher eine Frage der Freiheit, nicht des Preises.

Fasteddy von der Freie Software Gruppe OG (FSGOG) führt uns in das Thema ein.

Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Vortrags- und Filmreihe „Gegen den Strom – selbstbestimmtes Leben Jenseits von Profit und Ausbeutung“ statt.

Dienstag, 25.11.2014, 19 Uhr 30
Alarmraum, Lise-Meitner-Straße 10, Offenburg
Der Eintritt ist frei.

Anarchistische Initiative Ortenau

Filmvorführung: Steffi Bleibt!

Der sechste Teil der Veranstaltungsreihe der Anarchistischen Initiative Ortenau:

Filmvorführung: Steffi Bleibt!

Die “Steffi” war ein von 1990 bis 1997 besetztes Haus in der Stephanienstraße 60-64 in Karlsruhe.

Dieses Haus, früherer Sitz der “Zahntechnik Huber”, wurde am 30.November 1990 besetzt. Dort wohnten zeitweise über 50 Leute und es war ein Treffpunkt für eine Vielzahl kulturell arbeitender und politisch aktiver Gruppen und Einzelpersonen.

Die Filmvorführung findet im Rahmen unserer Vortrags- und Filmreihe „Gegen den Strom – selbstbestimmtes Leben Jenseits von Profit und Ausbeutung“ statt.

Donnerstag, 20.11.2014, 19 Uhr 30
Alarmraum, Lise-Meitner-Straße 10, Offenburg

Der Eintritt ist frei.

Anarchistische Initiative Ortenau

Vortrag und Diskussion: Druckwerkstatt und Kommune Mühle Renchen

Teil fünf der Anarch@-Reihe bei uns im Alarmraum:

Vortrag und Diskussion: Druckwerkstatt und Kommune Mühle Renchen

Leben und arbeiten im Kollektiv. Vor 30 Jahren auf den Weg gemacht, das Richtige gegen das Falsche zu leben.

Gegen Vereinzelung und Entfremdung. Leben und Arbeiten zusammen zu bringen. Utopie vorwegnehmen, experimentieren, lernen. Leben statt gelebt werden. Ein Abend über die Widersprüche zwischen Absicht und Wirklichkeit mit Karl-Martin Matt, Drucker und Kommunarde.

Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Vortrags- und Filmreihe „Gegen den Strom – selbstbestimmtes Leben Jenseits von Profit und Ausbeutung“ statt.

Dienstag, 18.11.2014, 19 Uhr 30
Alarmraum, Lise-Meitner-Straße 10, Offenburg

Der Eintritt ist frei.

Anarchistische Initiative Ortenau

Vortrag und Diskussion: Repaircafe Offenburg

Teil vier der Anarch@-Reihe bei uns im Alarmraum:

Das Repaircafe Offenburg

Repair Cafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen ihre kaputten Dinge reparieren.

An den Orten, an denen das Repair Café stattfindet, ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden. Vor Ort sind auch Reparaturexpert*innen zugegen: Elektriker*innen, Schneider*innen, Tischler*innen und Fahrradmechaniker*innen. Im Repair Café machen sie sich gemeinsam mit einem Fachmann oder einer Fachfrau an die Arbeit.

Günter Schulz, Mitinitiator des Offenburger Repair-Cafes, referiert zum Thema.

Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Vortrags- und Filmreihe „Gegen den Strom – selbstbestimmtes Leben Jenseits von Profit und Ausbeutung“ statt.

Donnerstag, 13.11.2014, 19 Uhr 30
Alarmraum, Lise-Meitner-Straße 10, Offenburg
Der Eintritt ist frei.

Anarchistische Initiative Ortenau